Agnes Witte

Agnes Witte

Texte für alltägliche und besondere Anlässe

Teil 01 – Einleitung (1992)

1                 Einleitung Eine Frau zu sein bedeutet, ein Wesen zu sein, das zwar möglicherweise eine Vergangenheit, aber auf gar keinen Fall eine Geschichte hat. Ich werde das kurz erklären: Zu Beginn der Geschichte, eigentlich noch davor, nämlich in der...

Teil 02 – Voraussetzungen / Definitionen

2 Voraussetzungen der Arbeit: Definitionen In diesem Kapitel werden drei grundlegende Begriffe erörtert, die auch im Titel der Arbeit enthalten sind: der Begriff der Utopie, der einerseits immer wieder neu defi­niert wurde, für den jedoch ein Minimalkonsens besteht,...

Teil 03 – feministische Literaturwissenschaft

3 Ansätze feministischer Literaturwissenschaft Wie in den vorangegangenen Kapiteln gezeigt wurde, existiert eine Anzahl neuerer Ansätze in Literatur und Literaturwissenschaft. Hier ist sicherlich eine wechselseitige Abhängigkeit zu beobachten: Romane, die auf andere...

Teil 04 – Geschichte feministischer Utopien

4  Zur Geschichte feministischer Utopien Wenn Holland-Cunz feststellt, die feministische Utopie sei vor 1969 als literarische Kategorie nicht vorhanden gewesen[86], hat sie sicherlich inso­fern recht, als die Kriterien, die definieren, was eine Utopie und was...

Teil 05 – Die Romane

5 Vorstellung der Romane, der Autorinnen und ihrer Protagonistinnen Im folgenden Kapitel werden die in dieser Arbeit zu untersu­chenden Romane vorgestellt. Begonnen wird mit Joanna Russ’ The Female Man, dem frühesten der drei Werke. 1969 geschrieben, zeichnet es...

Teil 06 – Gesellschaft und Widerstand

6   Gesellschaft und Widerstand Die jeweiligen Protagonistinnen der Romane sind im vorange­gangenen Kapitel vorgestellt worden: Piercys Connie, sexistisch und rassi­stisch diskriminierte Psychiatriepatientin; Elgins Nazareth, die den Wider­stand der Linguistinnen...